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Auch
Wildtiere wie zum Beispiel Tauben, Enten, Krähen, Igel oder Eichhörnchen
werden bei uns abgegeben.
Die Tiere werden krank oder verletzt aufgefunden und bei uns -soweit
möglich-
gesund gepflegt. Besonders in den Sommermonaten werden viele Jungvögel
gebracht. Die wenigsten sind wirklich von ihren Eltern verlassen worden.
Diese Vögel werden dann je nach Art im Tierheim selbst, von den
Mitarbeitern oder in Pflegestellen oder in der Vogelauffangstation im
Wildpark Mainz-Gonsenheim aufgezogen, was eine sehr zeitintensive Aufgabe
ist.
Die Fotos zeigen beispielhaft einige unserer Gäste, die wir zwischenzeitlich
schon wieder als "geheilt" entlassen oder ggf. vermitteln konnten!
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Unsere
Bitte:
Wildtiere dürfen nur aus der Natur entnommen werden, wenn sie verletzt
oder tatsächlich hilflos sind.
Das setzt gerade bei Jungvögeln voraus, dass man die Elterntiere
nicht durch dauerndes Nachschauen im Nest daran hindert, ihren Nachwuchs
zu füttern. Erst bei wirklich störungsfreier Umgebung werden
sie ihre Jungen entsprechend betreuen können. Nur wenn Sie absolut
sicher sind, dass der Jungvogel unversorgt ist, darf er aufgenommen werden.
Im Spätsommer, Herbst oder Winter kann man leider manchmal hilfsbedürftigen
Igeln begegnen. Aber welche Igel brauchen überhaupt Hilfe? Igel,
die bei drohendem Wintereinbruch leichter als 300g oder krank sind, können
nicht im Freien gelassen werden. Sie müssen in menschlicher Obhut überwintert werden.
Handelt es sich um einen kranken Igel, kontaktieren Sie sofort einen
Tierarzt oder eine Igelpflegestation. Er braucht medizinische Hilfe.
Kranke Stacheltiere trifft man oft tagsüber an. Das ist bei einem Tier, das eigentlich
nachts auf der Futtersuche ist, ein Alarmzeichen. Das gilt genauso für
Igelsäuglinge mit geschlossenen Augen und Ohren, die außerhalb
des Nestes umherkrabbeln.
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