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Paula
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Paula war eine der ersten Vermittlungen des Jahres 2007. Endlich mal wieder eine Interessentin, die sich nicht ausschließlich für Babykatzen interessierte - nein, KIM sollte es sein, und dass Kim laut Vorbesitzer unsauber sei, schreckte die Tierfreundin ebenfalls nicht ab! Als wir jetzt, 3 Wochen nach der Vermittlung, diesen begeisterten Brief erhalten haben, waren wir einfach nur froh für unsere Kim, die jetzt Paula heißt! Also denken Sie bitte auch an die erwachsenen Tiere im Tierheim, die es sehr viel schwerer haben, wieder eine neuen Menschen zu finden, obwohl sie oft, da sie schon die nötige Lebenserfahrung haben, die einfacher zu haltenden Tiere sind, aber lesen Sie selbst die Erfahrungen von Paula: Hallo hier ist Paula – früher hieß ich KIM! Wie versprochen melde ich mich bei Euch. Also das neue Jahr ging schon
gut los, als am ersten Wochenende das Katzenhaus aufging und mehrere
Leute kamen. Mir war klar, die laufen wieder an mir vorbei, sind nur
an den jüngeren oder noch sehr kleinen Katzenkinder interessiert.
Aber auf einmal stand SIE vor mir. „Du bist aber eine Schöne“,
hörte ich und war hocherfreut. Ich kam auf sie zu und rieb mein
Köpfchen an ihrer Wange um sie zu begrüßen und wurde
sanft gestreichelt, wie sehr habe ich das vermisst! Endlich mal jemand,
der mich mit meinen sechs Jahren kennenlernen wollte. Schließlich
bin in einem Alter, in dem ich mich zu benehmen weiß, manches gelassen
nehme, Erfahrung gesammelt habe und auch weiß, was ein NEIN zu
bedeuten hat. Ich bin zwar schon zum zweiten Mal hier, obwohl ich mir
keiner Schuld bewusst bin. Schließlich haben wir ja keine Möglichkeit
uns die Menschen auszusuchen, da sind wir eindeutig in der schlechteren
Position. Aber Ihr seid schon Petzer. Von wegen ich bin unsauber und so … Da ist sie für einen Moment doch blass geworden, aber hat mir trotzdem eine Chance gegeben. Auf der Autofahrt ist mir dann vor lauter Aufregung auch noch ein Missgeschick passiert. Aber sie hat darüber kein Wort verloren, kann ja schließlich mal passieren …! In der Wohnung angekommen, wow, ich wusste gar nicht wohin zuerst. Bin alles abgegangen, habe geschaut wo mein Futterplatz ist, sah den schönen Kratzbaum, da lagen auch noch ein paar Fellmäuse und dann fand ich auch mein Kistchen. Dann verzog ich mich erstmal im Wintergarten hinter der Couch bis es mir zu langweilig wurde und ich hervorkam und zu erzählen anfing. Sie lachte und streichelte mich. In der ersten Nacht wurde ich dann wach und suchte sie. Ich stand dann vor ihrem Bett und weckte sie ganz leise. Da spürte ich sofort ihre Hand die mich streichelte. Hab mich dann einfach an sie gekuschelt und bin erschöpft wieder eingeschlafen. Ein paar Wochen sind vergangen und ich fühle mich hier ganz ausgezeichnet.
Ruhe mich aus, bis sie von der Arbeit kommt und freue mich, wenn ich
den Schlüssel im Schloss höre, denn dann wird erzählt,
gestreichelt und gespielt. Dann bin ICH der Mittelpunkt der Welt. Hier
ist es ruhig und mich nerven keine Artgenossen mehr und es gibt auch
einen Garten. Sie hat mir erzählt, meine Registrierung bei „Tasso“ ist
durch. Das weiche blaue Lederhalsband liegt schon bereit mit der Plakette.
Sicher, ist sicher. Sollte ich mich verlaufen, dann finden wir uns ganz
schnell wieder. Ich freue mich schon, wenn ich raus darf. Also, liebes Tierheim. Ich danke Euch für alles, aber zurück
will ich ehrlich gesagt nicht mehr, obwohl es bei Euch schön war.
Wenn etwas ist, melde ich mich, aber wie ich das so sehe, es wird nicht
nötig sein. P.S. Erzählt meine Geschichte ruhig meinen älteren Artgenossen, damit sie die Hoffnung nicht aufgeben! Über Purzel von schräg gegenüber der vermittelt wurde, freue ich mich ganz besonders.
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