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Wir haben den Terrier-Mix Amor
2004 von einer anderen Tierschutzorganisation übernommen, die ihn
aus einem portugiesischem Tierheim nach Deutschland holte. In Portugal
hätte
Amor kaum eine Überlebenschance gehabt - bei uns hat er nach nur
sechs Wochen Aufenthalt sofort seine Pfeile verschossen und konnte in
ein tolles neues Zuhause vermittelt werden, aber lesen Sie selbst:
Hallo,
wir, das ist unsere Familie (Papa, Mama, Sebastian(12), Marlon(9) und
Katze Flöhchen), wollten uns einmal bei Euch melden.
Amor, ein Mischlingsrüde, war bei euch im Tierheim und ist nun seit
mehr
als einem Jahr bei uns.
Ihr konntet uns damals nicht sehr viel über ihn sagen (er kam aus
Portugal), außer das er katzenverträglich und kinderlieb sei.
Aber wir
können euch nun etwas über ihn sagen:
Er ist ein Schatz und eine Bereicherung für unsere Familie. Selbst
für
die dreizehnjährige Flöhchen ist (vorher kein Hund gewöhnt,
also 13
Jahre Alleinherrschaft), zwischen Fauchen und Motzen, nun mittlerweile
sogar anstubsen und begrüssen möglich. Ich musste mit ihm keine
Hundeschule besuchen, er lernt (auch heute noch) ausgesprochen gerne,
schnell und mit viel Spass und Freude (allerdings darf man nicht zu
streng sein, weil er sich dann verweigert). Er beherrschte nach kurzer
Zeit alle Grundkommandos (Begleithundeprüfung wäre bestimmt
kein Problem
für ihn) und ist jederzeit abrufbar, er bleibt sogar (mittlerweile
ohne
Kommando) am Straßenrand stehen, bis er gerufen wird. Unsere Familie
hat
sich aber auch intensiv mit der Hundesprache beschäftigt und gerade
für
die Kinder, welche mit Amor umgehen, war am Anfang besonders wichtig,
ihn!! kennen zu lernen, ihm seine Rückzugplätze zu lassen,
sowie seine
Unsicherheit zu verstehen. Heute ist der die Schmusebacke überhaupt
und
immer. Er kennt nun seinen Platz und ist damit glücklich.
Amor ist auch zum Maskottchen unseres Fussballvereins geworden (er war
sogar im Wiesbadener Kurier) und macht selbst auch Sport, nämlich
mit
mir Joggen und Agility.
Ich hoffe, dass noch ganz viele Tierliebhaber ein Tierheim besuchen
(vielleicht auch mal ganz spontan, wie wir vor einem Jahr) und so ein
wunderbares Tier entdecken.
Dazu muss ich anmerken:
Ich habe den Artikel über euer Sorgenkind Rambo gelesen.
Er sieht und ist vielleicht sogar Amor sehr ähnlich, auch er war
am
Anfang auch sehr ängstlich Männern und Fremden gegenüber
und hat nicht
immer lieb reagiert. Wir haben Amor viele Kontakte (s. Fußballverein)
ermöglicht, damit er seine Angst verlieren und damit umgehen kann.
Er
ist heute noch vorsichtig, aber nicht mehr so unfreundlich und ängstlich.
Ich wünsche Rambo, dass er eine Familie findet, die sich mit Hunden
!wirklich! beschäftigt, denn ich glaube der Pflegerin, dass er,
wie Amor
auch, eigentlich ein Traumhund werden kann, wenn man(frau) diese Hunde
nur verstehen lernt.
(Dieser Wunsch ist im September 2005 in Erfüllung gegangen,
auch Rambo hat ein tolles neues Zuhause gefunden, in dem er neues Vertrauen
fassen kann und darf)
Auch wenn ihr nicht viel dafür könnt, das Amor so ist wie
er ist, aber
DANKE, dass ihr euch für diese Tiere einsetzt, sonst hätten
wir Amor nie
gefunden.
Das superstolze Frauchen und der Rest der Familie
Nebel/Klärner/Flöhchen/Amor
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