Schicksale    

Abschied von Kirby (Rocco) aus unserem 11-er Wurf

 

Im Jahr 2003 hatte uns unsere Collie-Mix-Hündin Kiara mit einem 11-er- Wurf beglückt.

"Berühmtheit" erlangte die Rasselbande damals als "05er-Welpen", da wir den Kleinen, die zeitgleich mit dem so unglücklichen "Nicht-Aufstieg" der 05er geboren wurden, symbolisch als "Zweitnamen" die Namen der Spieler gaben.

Alle unsere 05er - "K-Welpen" konnten wir in tolle neue Zuhause vermitteln.
Wir sind sehr traurig, dass wir nun von einem dieser tollen Hunde Abschied nehmen müssen und trauern mit seiner Familie um ihn

 

Abschied von Rocco (Kirby)

Am 12.05.2003 wurde Rocco im Tierheim in Mainz geboren. Die Mutter(CollieMix)war zuvor schwanger im Tierheim abgegeben. Rocco war der frechste vom Wurf und so war es Liebe auf den ersten Blick mit unserer Tochter. Rocco lernte schnell. Er war sozial, wachsam und sehr gehorsam. Alle liebten ihn, Außer unserem Kater Chicco. Von dem gab es gleich beim Einzug eins auf die Nase. Leider war Rocco bereits mit 9 Monaten nicht mehr gut auf den Pfoten unterwegs. Diagnose: Vererbte beidseitige Hüftdysplasie. Rocco wurde dann mit dem Erreichen von 1 Jahr operiert. Mit Schwimmtherapie und Krankengymnastik ging es langsam aufwärts. So konnte er unbeschwert weitere Lebensfreude genießen und uns viel Freude bereiten. Rocco wurde bei der Polizei als Datenspürhund für ein Spezialkommissariat für Internetermittlungen ausgebildet. (Dies war natürlich ein Aprilscherz auf den viele Kollegen 2008 hereingefallen waren). Rocco hat uns jahrelang im Wohnmobil durch ganz Deutschland, Holland, Belgien und Sardinien begleitet. Er liebte es im Wohnmobil mitzufahren und setzte sich zwischen uns ins Führerhaus. Leider holte ihn seine angeborene Krankheit Anfang 2010 wieder ein. Beseitige starke Arthrosen. Eine letzte Fahrt mit dem Wohnmobil im Sommer 2010 war seine letzte große Reise auf der Erde. Am 26.10.2010 gab es kein Zurück mehr. Die Schmerzen waren nicht mehr auszuhalten. Wir begleiteten ihn auf seiner letzten Reise ins Regenbogenland und gaben ihn frei. Ein letztes vertrautes „In die Augen blicken, Festhalten und gut Zureden“ bis die Augen zur Ruhe kamen und unsere Tränen sich im Fell verloren.

Familie Gemmerich aus Taunusstein